Thursday, November 19, 2009

Stadion in Bergen vom Ulriken aus

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Monday, August 17, 2009

Bergen

Von Odda zum Buarbreen

Eine Tagesreise von Bergen machten wir nach Odda, um zum Buer-Gletscher (Buarbreen) zu gelangen: Hinfahrt mit Schnellboot und Bus über Rosenberg in rund drei Stunden. In Odda waren wir dann gegen 12, legten erstmal eine Pause ein und waren überzeugt davon, dass die etwas rund 8 Stunden, die wir zum letzten Bus zurück hatten, reichen würden.
Zunächst ging es zu Fuß durch Odda, bergan, Richtung Odda Campingplatz. Ich will es vorweg nehmen: die gute halbe Stunde zu Fuß sollte man besser mit dem Taxi machen. Weil es nicht wirklich was zu sehen gibt, da man eh nur die Auto-Straße entlang läuft - und, weil es Zeit spart, die einem ggf. am Schluss wichtig sein kann...
Ab kurz hinter dem Campinplatz jedoch ein sehr schönes Panorama: es beginnt ein großer Gebirgs-See:

In der nächsten kleinen Ortschaft geht dann nach rechts der Weg Richtung Gletscher ab: und sobald man diesen Weg eingeschlagen hat, bläßt einem gleich der kühle Gletscher-Wind entgegen, es ist wirklich ein Erlebnis.
Die nächste gute Stunde folgt nun ein Aufstieg rechts eines reißenden Baches entlang einer Straße, die zu einem Parkplatz führt. Bis zu jenem Parkplatz kann man auch mit dem Auto fahren - wenn man eines zur Verfügung hat...

Kurz nach jenem Parkplatz beginnt ein schmalerer Weg über Stock und Stein, der schließlich weiter oben mit einem roten "T" markiert ist. Man wird schließlich nach links gelenkt, wobei es auch auf der rechten Hälfte der vor einem stehenden Berg-Seite einen Gletscherarm geben müsste. An ihn kommt man aber nicht heran. Der Weg bergauf wird immer mühsamer, und Abenteuerlichkeiten wie wackelige Brücken und Aufstiege an Seilen sind angesagt. Wobei die Seile in der Regel nicht unbedingt sein müssten, es würde auch ohne gehen.

Mit zunehmendem Anstieg wird der Weg immer steiler und auch gefährlicher - nach guten zwei Stunden fällt es einem auch zunehmend schwer, sich auf jeden Schritt, den man tut, konzentrieren zu müssen. Nach insgesamt vier Stunden (gerechnet vom Busbahnhof Odda) hatten wir es dann jedoch geschafft und standen vor dem Gletscherarm.
Und die Bilder, die einem sich da bieten, sind schon spektakulär...


Man kommt nicht ganz an den Gletscher heran. Das heißt, man könnte es schon versuchen, zumindest von der rechten Seite, sich direkt an ihn heran zu machen. Allerdings hatten wir nun leider gar nicht mehr allzu viel Zeit, die wir dort verbringen konnten.

Wir blieben gerade mal eine halbe Stunde oben, und eigentlich wäre selbst das schon zuviel gewesen. Wir brachen um 17:30 Uhr oben auf, und wenn wir wieder 4 Stunden brauchen würden wie hinauf, würde uns der letzte Bus um 20:35 weg fahren, und wir müssten die Nacht in Odda verbringen.
Beim Aufbruch ging es uns erstmal darum, heil wieder runter zu kommen. Die Steile und Beschaffenheit der Strecke ist wirklich nicht ohne, gerade für zwei Leute, die im Bergsteigen nicht geübt sind. Beim Abstieg hörten wir auf einmal ein lautes Geräusch und sahen beim Umdrehen, wie sich eine große Ladung Eis des Gletschers löste und hinunter fiel.

Insgeheim hoffte ich darauf, dass unten am Parkplatz noch Leute waren, die uns mit dem Auto mit nach Odda nehmen könnten. Und zum Glück klappte das schließlich sehr gut.

Ich hatte über diesen Tag ja schonmal geschrieben (siehe: http://bunte-truemmer.blogspot.com-gletscher-ausflug.html), und will anbei ein kleines Fazit geben. Der Zeitdruck hatte mich schon etwas geärgert. Wenn man oben dann am Gletscher steht, dem man vier Stunden lang entgegen gewandert ist (und auf den man sich seit Tagen riesig gefreut hat), und sich aus Zeitgründen nicht länger daran aufhalten kann: das ist nicht optimal.
Dazu ist es eher ein kleiner Gletscherarm - größere Gletscher sehen zu können, muss noch weitaus spektakulärer sein.

Dennoch hat es sich gelohnt, Buarbreen zu besuchen; ich will das Erlebnis nicht missen. Beim nächsten Mal würde ich jedoch, wie bereits angesprochen, beim Anstieg versuchen Zeit zu sparen. Bis Odda Camping kann man getrost ein Taxi nehmen (oder den Bus, wenn er gerade fährt). Den Rest des Anstiegs würde ich aber durchaus empfehlen.

Auch gibt es geführte 2-Tages-Touren von Rosenberg aus über den weitaus größeren Folgefonn-Gletscher, drittgrößter Gletscher Norwegens, nach Odda. Wenn ich nochmals diese Gegend ansteuere, will ich eine solche Tour unternehmen.

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Tuesday, August 04, 2009

Impressionen Bergen

Angekommen in Bergen, gleich die unterschiedlichsten Assoziationen zu anderen Städten. Neapel, weil der kleine Bahnhof mir im Vergleich zu dem in Oslo vorkommt wie der in Neapel zu dem in Rom. Tübingen, nochmal wegen des kleinen Bahnhofs, aber auch wegen der offensichtlich vielen Studenten. Heidelberg, ein Gedankengang weiter, weil schnell viele Touristen auszumachen sind. Garmisch, als ich die steilen hohen Berge sehe:


Bergen ist, wie schonmal angesprochen, ehr klein- oder mittelstädtisch geprägt. Hier eine Häuserzeile in der Nähe des Fischmarktes, die mir besonders repräsentativ vorkam.

Das berühmte, von der Hanse gegründete Viertel um den Hafen, genannt: Bryggen


Der Hafen, gleichzeitig Mittelpunkt der Stadt.

Bergen ist sicher touristisch, allerdings durchaus im angenehmen Sinne. Die Leute können nahezu alle gut bis sehr gut Englisch. Es gibt eine vorbildliche Tourist-Info.
Angenehm ist im Vergleich zu Friedrichshain, dass das Touri-Angebot nicht nur auf eine begrenzte Gruppe zugeschnitten ist, sondern Leute aller Altersklassen ihren Spaß haben können.

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Bergen-Bahn

Um mal endlich mit Norwegen-Fotos zu Potte kommen... endlos davon zu zehren geht dann ja doch nicht...
Hier vier Fotos von unserer Fahrt mit der Bergen-Bahn von Oslo nach Bergen, die insgesamt rund sechs Stunden fährt, aber wirklich hervorragende Panoramen bereit hält.



Diese Aufnahme dürfte kurz vor Finse entstanden sein, auf etwas über 1200 m über NN (draufklicken und groß machen lohnt!)

Der Zuch im Bahnhof Myrdal

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Wednesday, July 29, 2009

Bygdoy-Huk

Unser Lieblingsstrand in Oslo: Bygdoy-Huk. Zu erreichen mit der Fähre vom Hafen aus und dann nochmal rund 25 Minuten Fußmarsch, oder bequem mit dem Bus vom Hbf weg bis fast ganz an den Strand.

Auf den Bildern sieht alles ziemlich einsam aus, da war noch eher kühleres Wetter. Die letzten drei Tage unseres Urlaubs (als nichtmal ich noch Lust auf Fotografieren hatte!) waren aber je um die 30°C, und da sah das da ganz anders aus. Dennoch war es nicht etwa übervoll.

Die ebenfalls beliebte "paradiesbukta", angeblich auch nur wenige 100 m entfernt, haben wir nie aufgesucht.

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Friday, July 17, 2009

Wir Freunde der norwegischen Oper

Eine wirkliche Attraktion von Oslo ist die neue Oper, die erst 2008 fertig gestellt wurde. So dass sie in unserem Reiseführer noch nicht dran stand. Und es auch noch keine Postkarten mit ihr druff gab. Da uns Opern sonst nicht so bärig interessieren, haben wir zarte Hinweise von Bekannten darauf ignoriert und dieses Gebäude eher zufällig entdeckt: bei einem Spaziergang vom Hafen aus, unterhalb der Festung vorbei über den Güterhafen Richtung Stadtzentrum.

Was ist das da in der Ferne nur für ein weißes Gebäude? Zunächst sah es aus wie eine Eisbahn. Aber so steil, ist es eine kleine Skipiste? Von Nahem sah es dann aus wie ein abschmelzender Eisberg. Auf dem man rumtollen konnte. Und auf Teile der Stadt und des Hafens gucken. Und wo einem der Wind entgegen bließ.

Ein wirklich ganz fantastisches Gebäude, in das man zudem noch nachts kurz vor 12 ohne Eintritt zu bezahlen hineingehen konnte.

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Tuesday, July 14, 2009

Oslo nachts 2.15 Uhr...

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Wednesday, July 01, 2009

Hell / Norway

Die Postkarte einer norwegischen Küstenstadt

Es gab Ende der 90er/um die Jahrtausendwende eine Punk-Bootleg-Sampler-Reihe namens "Killed by death". In der weltweit Punk-Liebhaber ihre Lieblings-Songs aus den Jahren 1977-83 auf LP heraus gebracht haben. Schwarzpressungen natürlich. Als Absender stand jeweils:
"Redrum Records, Postfach ..., Hell / Norway".
Ich wusste bisher nicht, dass es diese Stadt wirklich gibt, hatte es für eine Fantasie-Adresse gehalten. Wieder was dazu gelernt...

Killed by death ist heute auch online vertreten, unter:

www.kbdrecords.com

Geiles Motto übrigens: "I won' t pay for Punk-records"...

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Tuesday, June 30, 2009

Poelser

Wir haben dieses Wort geliebt: "Poelser", das norwegische Wort für "Würste". Zumal beim Gedanken an unsere Freunde aus dem Rheinland, die das sicher auch ganz besonders genüsslich aussprechen würden...
Sehr liebenswert und irre auch die Kultivierung der Einweg-Grills. Es ging soweit, dass es am Strand in Oslo-Bygdoy eigene Müll-Behälter für diese Grills gab... (Und sicher nicht nur dort.)

(wie immer: Klicken macht größer!)

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Friday, June 26, 2009

Abschiedsgruesse vom Flughafen Oslo

Oh no, wie ich das liebe. Gerade sind mir sicher 25-30 Zeilen Text einfach so ins Nirwana abgetaucht. Verdammt.

Aber ich also hier am Flughafen Oslo, unsere letzte Nacht. Verbringen wir hier, da unser Flieger schon um 7.15 Uhr geht, und wir so eine Uebernachtung sparen koennen. Und hier bleibt alles ueber Nacht offen, anders als am Bahnhof, und es gibt gar 4 Internet for free Terminals. Mal wieder vorbildlich fortschrifttlich, wie so einiges in diesem Land!

(kaum hatt' ich das geschrieben und gespeichert, schmierte der Rechner ab...)

Wir also 3 Tage in Oslo gewesen, dann 8 Tage Bergen, und nun wieder fuer 3 Tage in Oslo, wo uns gleich bestes Sommer-Wetter erwartete. So dass wir die vergangenen 3 Nachmittage und Abende badend verbringend konnten! Etwas, womit ich eigentlich nicht gerechnet hatte (die 1-Minute-Bade-Aktion im Fjord nicht mit berechnet). Mittwoch und Freitag im schon zuvor liebgewonnenen Bygdoy-Huk, am Donnerstag auf den Felsen einer Insel gegenueber des Hafens von Oslo: noch etwas waermer, da Wind-geschuetzt. Wahnsinn, bis um 22.00 Uhr konnten wir nackt da herum liegen und den Sonnenunyergang beobachten. Ansonsten haben wir gestern den Viggelands-Park mit den ueber 650 Skulpturen besichtigt: wieder mal kostenlos. Hatte mir aber etwas mehr davon versprochen, muss ich gestehen.
Auch das Film-Museum schrammte etwas an mir vorbei: bin eben doch nur Film-Laie und der norwegischen Sprache nicht maechtig. So blieb mir da wenig haengen. Ausser einem hervorragend gemachten Animations-Kurzfilm - die Angaben dazu folgen!

Nach den Tagen in Bergen (das eben doch nur Klein- allenfalls Mittelstaedtisch gepraegt ist) kam mir Oslo als wirkliche Grossstadt vor. Ich hatte mich nicht nach der Rueckkehr in eine solche gesehnt - merkte aber, dass ich es okay fand, wieder Grossstadtluft zu spueren. Und kann man de ganzen Berge, Wasserfaelle, Gletscher irgendwann auch erstmal nicht mehr aufnehmen und wuerdigen? Vielleicht.

Nun mach ich mich aber mal zurueck an unseren Liegeplatz. Vielleicht kann ich die naechsten 3,5 Std. noch einigermassen Schlaf finden, ehe wir uns ans Eincheken machen muessen.

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Tuesday, June 23, 2009

Norwegen, Teil 2: Gletscher-Ausflug nach Odda

Und weiter geht* s mit dem 2. Teil aus Norwegen. Zum 2. und letzten Mal aus der Biblio zu Bergen, denn morgen Frueh reisen wir zurueck nach Oslo. Freue mich schon wieder auf die Bergen-Bahn, zumindest auf den Teil um Finse herum. Die sagenhafte Schnee-Landschaft.

Wie waren die letzten Tage seither? Gestern sind wir nach Odda gefahren, wo wir schliesslich ganz nah an einen Gletscher rangekommen sind, den Buar-Gletscher, ein relativ kleiner Arm des viel groesseren Folgefonna-Gletschers, drittgroesster Gletscher Norwegens.
Mit dem Schnellboot ging es zunaechst knapp 2 Stunden von Bergen nach Rosendal, und von dort aus nochmal rund eine Stunde mit dem Bus nach Odda. 8,5 Stunden hatten wir Zeit, denn der letzte Bus zurueck nach Bergen sollte um 20.35 Uhr fahren.

Zunaechst ging es 8 km bis zu einem Parkplatz, und von diesem Parkplatz aus nochmal rund 2 Stunden ueber Bergpfade an den Gletscher ran. Hoch sind wir alles gelaufen, haben etwas ueber 4 Stunden gebraucht. Wieder (wie beim Ulriken) war der Aufstieg nicht ganz leicht zu bewaeltigen: da war die Ankuendigung, es sei ein "einfacher Wanderweg", leicht beschoenigt. U.a. mussten wir auf einigen abenteuerlichen Holzbruecken Wasserfaelle ueberqueren, und an 4-5 Stellen wurden die Waende steil, so dass zur Hilfe Kletterseile bereit hingen. Aber letztendlich klappte alles gut, und ziemlich genau um 5 waren wir oben. Ich mit gemischten Gefuehlen. Einerseits schon beeindruckend, so einen Gletscherarm vor sich zu sehen: das Firneis, zum Teil im charakteristischen Tuerkis sichtbar. Die "Gletschermilch" zu sehen. Den eiskalten Wind zu spueren. Dazu brach gerade mit einigem Getoese ein Stueck vom Gletscher ab und fiel hinunter. Gleichzeitig aber auch etwas Enttaeuschung ob seiner geringen Groesse. Es blieb mir unvorstellbar, wie gross die Gletscher gewsen sein muessen, die Taeler bilden und zur letzten Eiszeit ganz Nordeuropa plattwalzen konnten.

Aber dafuer muss man sich wohl andere norwegische Gletscher ansehen. Was wohl auch moeglich gewesen waere, allerdings nicht im Rahmen einer Tagesreise von Bergen aus. Dafuer muessten mindestens 2 Tage zur Verfuegung stehen. Beim naechsten Mal...

Ein sehr beeindruckendes Foto vom Buar-Gletscher übrigens zu finden auf:

http://fotowelt.chip.de

Leider hatten wir nun auch nicht mehr so viel Zeit, denn wir mussten wie gesagt um halb 9 zurueck in Odda sein. Als wir gegen halb 6 oben aufbrachen, war uns schon klar, dass wir nur noch mit fremder Hilfe rechtzeitig zum Bus kommen koennen wuerden. Einige wenige Leute waren auch noch mit uns unterwegs. Am Parkplatz angekommen klappte es dann auch zum Glueck, dass uns zwei junge Typen (mit deutschem "FB"-Kennzeichen, die ja generell als die nettesten gelten...) mit nach Odda runter fuhren. So waren wir noch vor 8 an der Bushaltestelle und hatten bequem Zeit.

Zurueck fuhren wir dann eine andere Tour: naemlich ganz mit dem Bus. Entlang des Sørefjordes, wegen seiner Obstbaeume am Ufer laut Reisefuehrer der "Obstgarten Norwegens", den angeblich auch Wilhelm II. jeden Sommer mit seiner Yacht bereiste. In Utne dann auf die Faehre und Rueber nach Kvittangen. Und entlang des Hardangerfjordes zurueck nach Bergen.

Fotos folgen irgendwann von zu Hause aus...


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Saturday, June 20, 2009

Erste Norwegen-Impressionen

Hi Leute,

eigentlich wollte ich viel mehr ueber unseren aktuellen Urlaub hier rein schreiben. Bisher flutschte es aber noch nicht so recht mit dem Internet-Zugang. Nun habe ich mal etwas, aber nur etwas Zeit und nen Zugang in der Biblio zu Bergen, wo wir uns nun seit Dienstag Nachmittag aufhalten.

Nach einer wirklich hinreissenden Fahrt mit der "Bergenbahn" von Oslo aus. Erst denkste, ganz nett, aber okay, Fluesse, Berge und bla gibt*s auch, wenn du in die Alpen faehrst. Aber je hoeher du kommst, desto spektakulaerer wird es. Und wenn du ganz oben (u.a. um Finse herum, 1200 ueber NN) durch die Schneefelder faehrst, das ist schon unglaublich.

Uebrigens mussten wir letzten Montag, noch in Oslo, auf dem Bahnhof schlafen, da wegen eines AC/DC-Konzertes alle Quartiere belegt waren - restlos alle!! Aber was tut man nicht alles fuer die Kings of Rock. Da war es aber echt super, dass es fast nicht dunkel wurde: wir konnten draussen spazieren gehen, und haben nur die Zeit von ca. 4.30 (da oeffnete der Bahnhof) bis ca. 6.00 Uhr halbwegs schlafend verbracht.

Gestern haben wir die Tour "Norwegen in a nutshell" gemacht, wo man mit Zug, Schiff und Bus eine Rund-Tour um Bergen und die Berge und Fjords macht. Diese "Flamsban" von Myrdal nach Flam: ein weiterer unglaublicher Hammer. Zwischenhalt an einem Wasserfall nahe Myrdal, wo auf einmal Musik angeht und zwei "Elfen" so tun, als ob sie sich ins Wasser stuerzen. Mag man kitschig nennen, kam aber sehr sehr geil.

Der Hammer auch die 2-stuendige Fjord-Fahrt mit einem recht grossen Schiff. Panoramen, sag ich euch; Panoramen! Habe alleine auf der Schiffstour fast 200 Bilder verknipst, dann war die Speicherkarte voll... Uebrigens hab ich mir* s nicht nehmen lassen, ein kurzes Bad im Fjord zu nehmen. Natuerlich arschkalt aber geil. In der Eile hab ich nur vergessen, von dem sehr klaren Wasser zu trinken.

Weiter geht* s demnaechst mit der geilen Osloer Oper. Erlebnissen auf und an einem Osloer Theaterschiff, an dem draussen ein Salsa-Kurs stattfand. Einem sehr interessanten Freilicht-Museum in Oslo. Und unserer Tour auf den "Ulriken" hier in Bergen.

Bis bald!

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