Friday, March 30, 2018

Tschüß Facebook!

Und auf einmal ist es ganz leicht und eindeutig.
Ich habe ein Bedürfnis, meine Erlebnisse oder Dinge, die ich gesehen habe, mit anderen zu teilen. Facebook hat dafür eine brauchbare Oberfläche, und natürlich auch die größte Reichweite. Meine teils um die halbe Welt verteilte Freund*innen kann ich - sofern sie bei Facebook sind - damit erreichen.
Und ich bekomme andersherum interessante Tipps und Hinweise aus aller Herren Länder, aber auch ganz konkret lokal. Abgesehen von einfach sehr lustigen Abbildungen, die dort kursieren.
Aber von Anfang an war bekannt, dass Facebook bezüglich Datensammeln der schlimmste aller Finger ist. Ich habe diesen Kompromiss all die Jahre mitgemacht. Wie so viele, die sich für die kritischsten aller Geister halten. Die teilweise vegan sind, aus diversen Gründen diesen und jenen Konzertort boykottieren. Und Nestlé obendrein. Aber Facebook musste trotzdem sein. Obwohl alles bekannt ist, was es macht, oder wenigstens zulässt. Und ein Monopolist ist, der sich ob seiner Größe alles leisten kann. Und gehörte es nichtmal dazu, sich von solchen Monopolisten / "Multis" fernzuhalten?
Aber auch abgesehen von diesen "ideologischen" Gründen sollte man dem "sozialen Netzwerk", dem man sich anschließt, dessen Teil man ist und das man auf eine Weise auch mitträgt, Vertrauen entgegen bringen können. Es ist so eindeutig, dass man gegenüber Facebook überhaupt kein Vertrauen haben kann.
Mein langjähriger Kompromiss erscheint im Nachhinein sowas von stulle und unwürdig.
Ich habe noch keine Alternative, und meine Online-Zukunft ist völlig offen.
Aber auf einmal ist es so klar: raus da!

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Absolut Curry

Gesehen am S-Bhf Bellevue

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Thursday, March 22, 2018

Fluch-treppe

Original nochmal umgekehrt um zu gucken, ob ich richtig gesehen habe... "Fluch-treppe"?! Ich achte auf sowas, mir fällt sowas auf, ich habe einen Blick für sowas. Nicht erst, seitdem ich neulich mit zwei Freunden das Buchstabenmuseum besucht habe. Und dort ein wunderbares Buch namens Vanishing Berlin. Dokumente des Übergangs. Fotografien 2009-2016 erstehen konnte. "Verschwindendes Berlin". Auch dort übrigens die jüngst abgefeierte "Imbiss-Oase" dokumentiert.
Aber erst seit Anfang diesen Jahres komme ich an der "Fluch-treppe" (was für eine saubere, präzise Arbeit!) vorbei. Zum Jahresbeginn musste ich mir nämlich eine neue (Teil-) Strecke zur Arbeit suchen, da die Charité einen Durchgang durch ihr Gelände geschlossen hat. Hat sich inzwischen aber wieder ganz gut reguliert.

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