Saturday, March 09, 2019

Gesehen in Leipzig

Eindrücke aus Leipzig 2019


Auch wenn Leipzig nicht mehr die Stadt von noch vor zehn Jahren ist, in der es noch häufiger verfallenene Gebäude das Stadtbild prägten, gefällt es mir weiterhin gut. Es fällt direkt in der Innenstadt - im Gegensatz zu den Vorstädten, die oftmals homogener sind - eine architektonische Vielfalt auf, die in Berlin so nicht zu finden ist. Wo die Viertel oder Kieze vergleichsweise einheitlicher sind. Möglicherweise ist Leipzig mit Gebäuden für aktuell rund 560.000 Einwohner dahingehend schlicht komprimierter als Berlin mit aktuell rund 3,58 Mio in Berlin. Und es stehen historische Gebäude, Altbauten aus dem 19. Jahrhundert, Fabriken, (einige wenige) Stalin-Bauten, Plattenbauten und die ollen DDR-Garagen dicht beieinander. Generell scheint mir die sozialistische Handschrift bis heute stark stadtprägend zu sein. Die zufällige Entdeckung eines Fotos von 1989 zeigte mir, dass gar das stadtweit sichtbare City-Hochhaus Leipzig von 1968 bis 1972 errichtet wurde und somit ein DDR-Bau ist.

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Tuesday, June 28, 2016

Gesehen nahe Ostkreuz, Lichtenberg

Sunday, June 19, 2016

Mauerblümchen

Thursday, March 17, 2016

Zeitungsreste auf dem Straßenpflaster

2016 ist die DDR seit etwas über 25 Jahren Geschichte. Überbleibsel aus ihrer Zeit, wie man sie Ende der 90er oder in den frühen 2000ern noch reichlich sehen konnte, werden immer weniger. Umso erfreulicher, jene Zeitungsreste aus der DDR-Zeit vor einem Haus in der Boxhagener Straße zu finden, das in den letzten Monaten saniert wurde. Solche Zeitungsreste, oft auch deutlich größere als diese hier, wurden früher von den findigen, auf Provisorien angewiesenen Ost-Bewohnern zur zusätzlichen Wärmedämmung genutzt. Ganze Zeitungen fand ich u.a. in den späten 2000er Jahren in einem Haus Warschauer Ecke Marchlewskistraße im ersten Stock, mit bestem Blick auf die Warschauer Brücke, dort, wo heute ein modernes veganes Cafe drin ist. Und um 2010 im Hinterhof des Hauses, in dem ich wohne, als die Nachbarwohnung saniert wurde. Haben die Handwerker / Bauarbeiter die alten Zeitungen achtlos aus dem Fenster geworfen, oder sie doch aus einem gewissen Respekt heraus nicht einfach in die Tonne gekloppt, auf dass sich ggf. doch noch jemand an ihnen erfreuen kann...?

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Sunday, January 10, 2016

Kriegerdekmäler in der Ex-DDR (Auswahl der diesmaligen Reise)

 An zentralem Orte in Neutrebbin (Oderbruch): ein Kriegerdenkmal, das bis auf die napoleonischen Kriege 1813-1815 zurückgeht!
Denkmal Neutrebbin (von Nahem)
 Dies Denkmal für die Toten des Krieges 1870-71 steht direkt vor der Kirche in Buckow (Märkische Schweiz), mitten im Stadtzentrum
Abschließend das Denkmal für die Befreier der Sowjetarmee in Seelow.

Mit bemerkenswertem Gruß der "ehemaligen Gegner", als wir vor Ort waren

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Weitere Eindrücke aus Kienitz

 Die Oder bei Kienitz, etwas nördlich des kleinen Hafens
 Im Hafen von Kienitz

Zugewuchertes Haus in Kienitz. Generell blieb der Eindruck, dass das Oderbruch auch 25 Jahre nach der Wende kein allzu gefragtes Gebiet ist.
 DDR-Emblem in einem offensichtlich verlassenen alten Haus in Kienitz. Was der Spaßvogel, der das dort aufgestellt hat, damit ausdrücken möchte, fände ich durchaus interessant...

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Gedenken in Kienitz

Kienitz ist ein kleiner, für mich schöner und geheimnisvoller, für viele andere hingegen jedoch sicher unscheinbarer Ort direkt an der Oder. Mit kleinem Hafen, großer Kirche und aktuell um 500 Einwohnern. Markant an zentraler Stelle ist ein Panzer-Denkmal zu Ehren der roten Armee.
 Der Panzer erinnert daran, dass Kienitz der erste Ort auf deutschem Gebiet über der Oder war, der 1945 von der roten Armee befreit wurde. Auf zwei interessanten Info-Tafeln vor Ort ist nachzulesen, dass die Sowjets zu dieser ungewöhnlich frühen Zeit (die große "Schlacht an den Seelower Höhen" fand erst Mitte April 1945 statt!) über die zugefrorene Oder vorrücken, einen Brückenkopf errichten und die Wehrmacht völlig überraschen konnte. Allerdings folgte eine 76 Tage dauernde Auseinandersetzung, in der bis zu 80% des Ortes zerstört wurde. Das Denkmal wurde 1970 auf Initiative des damaligen örtlichen Bürgermeisters errichtet.
Die Kriegshandlungen und die Jahre danach hat allerdings auch ein Denkmal zu Ehren der Gefallenen des Ersten Weltkrieges, das gegenüber des Panzer-Denkmales steht und offenbar bis heute halbwegs gepflegt wird.
Am Sockel ist noch das Wappen von Kaiser Wilhelm II. zu sehen. Kriegerdenkmäler in der ehemaligen DDR wären ohnehin ein sehr interessantes Forschungsthema. Oftmals sind welche für den Ersten Weltkrieg (oder älter!) zu sehen, für den Zweiten Weltkrieg hingegen wenn überhaupt, dann welche für die Gefallenen der roten Armee und Tote aus dem Arbeiter-Widerstand gegen die Nazis. Nicht explizit für Soldaten der Wehrmacht - seien sie bei allem Eingebundensein in die Verbrechen des Regimes nicht auch Söhne der überlebenden Bevölkerung gewesen.
Kienitz hat das moderat gelöst und ganz offensichtlich in jüngerer Zeit ein Denkmal zugunsten der "Opfer 1939-1945" errichtet, das ebenfalls im "Gedenkpark" mitten im Ort steht.

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Monday, September 21, 2015

Berlin Linienstraße

... eine offenbar total vergessene Ecke, mitten im Zentrum, aber ein bisschen versteckt hinter Volksbühne, Babylon-Kino, Torstraße.




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Tuesday, April 26, 2011

Eine Reise in den Osten...


... und hier einige Nachbereitungs-Links:

"Fährendorf"-Biker in Bad Dürrenberg, die Fotos zeigen u.a. ein Saale-Hochwasser im Januar 2011:
http://www.faehrendorf.de/

Die unfassbare Kirchen-Ruine zu Schkortleben - Stein-Reste, als ob aus dem Mittelalter, aber geschlossen erst 1973!

http://www.mz-web.de

Das vor sich hin verfallende, einst sicher prächtige Volkshaus in Markranstädt:

http://www.fotocommunity.de/pc/pc/display/22292883

Wikipedia-Eintrag zu Weißenfels - einst wurden dort 75% aller DDR-Schuhe gefertigt, davon blieb nach der Wende nichts mehr übrig... 6000 Arbeitsplätze auf einmal weg...

http://de.wikipedia.org/wiki/Wei%C3%9Fenfels

Kulkwitzer See an der Stadtgrenze Leipzig/Markranstädt, interessanterweise schon zu DDR-Zeiten, ab 1965 geflutet:

http://www.kulkwitzersee.com/


Leider keine Infos auffindbar zu:

- ehem. Möbelfabrik in Bad Dürrenberg-Goddula

- Rittergut Döbritschen (schwarz-weiß-rotes Wappen an der Einfahrt, und die Kriegstoten von 1870/71)

Wer weiß es: Was heißt "O.d.F."?

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Friday, November 26, 2010

Albtraum Baugruppen-Häuser


Es ist schon zum heulen, wie immer weiter die letzten verträumten Orte in Berlin verschwinden.
Eine weitere Baugruppe zerstört einen weiteren solchen Ort ab Frühjahr 2011 in Treptow zwischen Kiefholzstraße und ehemaligem Bahndamm.

Auch das gekonnt gemalte Grafitti wird daran voraussichtlich nichts ändern.


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Friday, October 29, 2010

20 Jahre nach 1990...

... und immer noch gibt's Relikte zu entdecken:

Boxhagener Str.

Gürtelstraße, unter der S-Bahn-Brücke (Richtung Osten; unter der West-Seite wurde neulich schon entdeckt: )

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Friday, November 07, 2008

Leipzig Sonntag vormittags