Thursday, January 09, 2020

HO Selbstbedienung in Angermünde

Gesehen Anfang Januar 2020

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Wednesday, August 09, 2017

Gesehen in Fürstenberg / Havel

"Sonnenstich überschattet Tag am See"

Gute Erholung ist aber in der Tat möglich, am Großen Stechlinsee, 13 km entfernt von Fürstenberg, was wiederum mit dem Zug in einer Stunde 06 vom Berliner Hbf entfernt liegt. Ich reise zuletzt selten, und wenn, dann verhalte ich mich wie der erste Mensch. Es hat aber alles sehr gut und geradezu easy geklappt. Keine überfüllten Züge, die ja immerhin zur Ostsee fahren bzw. daher kommen. Nur einen Mitreisenden, der offenbar ähnliche Ängste wie ich hatte, hat es voll erwischt. War es zunächst er gewesen, der andere Radfahrer im Zug darauf hinwies, dass die eine Tür nicht funktioniert, erwischte es in Gransee glatt ihn. Der Schaffner hatte ihn im Gespräch offenbar beruhigt, so dass er sich beruhigt zurücklehnte und sich auf seinen neuen Bekannten verließ. Jenem gelang es aber schließlich auch nicht, die Tür zu öffnen, und so kam es, dass jener Mitreisende mit seinem Fahrrad nicht mehr rechtzeitig aussteigen konnte, und der Zug unter lautem "Scheiße! Scheiße! Scheiße"-Gebrüll des Schaffners, dem die Sache offenbar elend peinlich war, mit jenem unfreiwilligen Fahrgast weiterfuhr. Und das immerhin rund 30-35 km weiter bis Fürstenberg.  
Eine lustige Geschichte hingegen war, dass ich einem Freund, der in wenigen Tagen dort Urlaub machen will, sein Quartier beschaffte. In der "Tauchbasis" ging bei seinen Anrufen immer gleich die Mailbox ran. So einigten wir uns, dass ich hingehe, ihn von dort aus anrufe und den Leuten mein Handy übergebe, auf dass er mit ihnen sprechen und buchen konnte. So geschah's, und die Tauchbasis scheint in der Tat eine sehr nette und - abgesehen von der Erreichbarkeit... - unkomplizierte Übernachtungsmöglichkeit in einem alten DDR-Ferienlager nur wenige Meter von jenem paradiesischen See zu sein.

Dass ich seither weiß, dass Kühlung im Nacken gegen Sonnenstich (das mir! Sizilien-erprobt, und eigentlich dessen bewusst, dass ich kaum noch Haare habe...) hilft, ist eine andere Geschichte, die sich mittlerweile jedoch zum Glück wieder gelegt hat.

Brandenburg kann wirklich schön sein. Zur Realität gehört aber auch, dass man immer noch irgendwelche Heinies mit T-Shirts wie "Lieber ein Wolf Odins als ein Lamm Gottes" herumlaufen sieht. Und zwar keine Jugendlichen, sondern Familienväter...

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Na dann allseits gute Entspannung...!

Scheint generell ein größeres Thema in Fürstenberg / Havel zu sein, die B96:

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Sunday, February 05, 2017

Sonntags-Treff am Döner-Point

Bahnhof Strausberg

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Sunday, August 07, 2016

Hm

Sunday, January 10, 2016

Weitere Eindrücke aus Kienitz

 Die Oder bei Kienitz, etwas nördlich des kleinen Hafens
 Im Hafen von Kienitz

Zugewuchertes Haus in Kienitz. Generell blieb der Eindruck, dass das Oderbruch auch 25 Jahre nach der Wende kein allzu gefragtes Gebiet ist.
 DDR-Emblem in einem offensichtlich verlassenen alten Haus in Kienitz. Was der Spaßvogel, der das dort aufgestellt hat, damit ausdrücken möchte, fände ich durchaus interessant...

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Gedenken in Kienitz

Kienitz ist ein kleiner, für mich schöner und geheimnisvoller, für viele andere hingegen jedoch sicher unscheinbarer Ort direkt an der Oder. Mit kleinem Hafen, großer Kirche und aktuell um 500 Einwohnern. Markant an zentraler Stelle ist ein Panzer-Denkmal zu Ehren der roten Armee.
 Der Panzer erinnert daran, dass Kienitz der erste Ort auf deutschem Gebiet über der Oder war, der 1945 von der roten Armee befreit wurde. Auf zwei interessanten Info-Tafeln vor Ort ist nachzulesen, dass die Sowjets zu dieser ungewöhnlich frühen Zeit (die große "Schlacht an den Seelower Höhen" fand erst Mitte April 1945 statt!) über die zugefrorene Oder vorrücken, einen Brückenkopf errichten und die Wehrmacht völlig überraschen konnte. Allerdings folgte eine 76 Tage dauernde Auseinandersetzung, in der bis zu 80% des Ortes zerstört wurde. Das Denkmal wurde 1970 auf Initiative des damaligen örtlichen Bürgermeisters errichtet.
Die Kriegshandlungen und die Jahre danach hat allerdings auch ein Denkmal zu Ehren der Gefallenen des Ersten Weltkrieges, das gegenüber des Panzer-Denkmales steht und offenbar bis heute halbwegs gepflegt wird.
Am Sockel ist noch das Wappen von Kaiser Wilhelm II. zu sehen. Kriegerdenkmäler in der ehemaligen DDR wären ohnehin ein sehr interessantes Forschungsthema. Oftmals sind welche für den Ersten Weltkrieg (oder älter!) zu sehen, für den Zweiten Weltkrieg hingegen wenn überhaupt, dann welche für die Gefallenen der roten Armee und Tote aus dem Arbeiter-Widerstand gegen die Nazis. Nicht explizit für Soldaten der Wehrmacht - seien sie bei allem Eingebundensein in die Verbrechen des Regimes nicht auch Söhne der überlebenden Bevölkerung gewesen.
Kienitz hat das moderat gelöst und ganz offensichtlich in jüngerer Zeit ein Denkmal zugunsten der "Opfer 1939-1945" errichtet, das ebenfalls im "Gedenkpark" mitten im Ort steht.

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Monday, September 21, 2015

Hoher Fläming

Monday, August 31, 2015

Uckermark

Tuesday, July 07, 2015

Schönes Brandenburg

Monday, June 22, 2015

Floßfahrt auf der unteren Havel: Plaue - kurz vor Rathenow

Kleene Diashow unserer Fahrt, beginnend auf dem Plauer See, knapp 10 km entfernt von Brandenburg an der Havel. Die Havel ist ein Fluss, der nahe der Müritz in Mecklenburg-Vorpommern entspringt, zunächst in südliche Richtung fließt, in Berlin u.a. den Wannsee bildet, von dort aus westlich über Potsdam und Brandenburg/Havel in den Plauer See fließt. Vom Plauer See aus wird der Fluß "Untere Havel" genannt und verläuft ab hier in nördliche Richtung, ehe sie kurz hinter Havelberg in die Elbe mündet. 
 Schloss Plaue, das offenbar recht lang wüst lag, in jüngster Zeit aber wieder bewirtschaftet ist. Zur besonderen Beachtung: die Konstruktion oberhalb des Balkons... ;-)
(Einmal auf's Bild klicken, macht es groß, zweimal klicken gar sehr groß!)

 Direkt nach dem Schloss: diese bemerkenswert schrottige Brücke, die allerdings nur noch für den Fahrradverkehr geöffnet ist.


Unsere erste Anlegestelle, mitten auf der Biegung, das störte aber offenbar niemanden der anderen Havel-Befahrer. Im Umkreis von Plaue war der Fluss noch recht befahren, mit zunehmender Entfernung ließ das aber immer weiter nach.

 Der Ort Pritzerbe am Havelsee von der Havel aus gesehen. Spätestens ab hier hatten wir den Fluss fast für uns alleine. Auch die Wassertemperatur von etwas über 21°C war sehr angenehm.
 Auf hoher See: yippieh - nur noch Enten und Weite um einen herum! Der Fluss ist auf dieser Höhe naturbelassen und hat zahlreiche kleine Arme. Durch sein minimales Gefälle ist er ideal für eine Floß-Tour.

Wunderschöne kleine Insel auf der offenen unteren Havel

 Ein Starkregen und zwei Gewitter ereilten uns. Störten auf dem Floß nicht groß, weil es zum Glück über ein dichtes Dach verfügte.
Eine Bucht kurz vor Rathenow, wie geschaffen zum Anlegen. Was bedeutet nur dieses Schild...?!

Am Tag darauf lasen wir, dass bei genanntem zweiten Gewittersturm ein 49-jähriger Mann, Besucher der Bundesgartenschau, in Rathenow ums Leben kam. Wir waren sehr nahe dran, sahen noch die eiskalten Hagelkörner beim Anlegen. Und wenn wir wirklich mittendrin gewesen wären, im Sturm auf dem Wasser... lieber nicht dran denken...

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