Saturday, March 09, 2019

Gesehen in Leipzig

Eindrücke aus Leipzig 2019


Auch wenn Leipzig nicht mehr die Stadt von noch vor zehn Jahren ist, in der es noch häufiger verfallenene Gebäude das Stadtbild prägten, gefällt es mir weiterhin gut. Es fällt direkt in der Innenstadt - im Gegensatz zu den Vorstädten, die oftmals homogener sind - eine architektonische Vielfalt auf, die in Berlin so nicht zu finden ist. Wo die Viertel oder Kieze vergleichsweise einheitlicher sind. Möglicherweise ist Leipzig mit Gebäuden für aktuell rund 560.000 Einwohner dahingehend schlicht komprimierter als Berlin mit aktuell rund 3,58 Mio in Berlin. Und es stehen historische Gebäude, Altbauten aus dem 19. Jahrhundert, Fabriken, (einige wenige) Stalin-Bauten, Plattenbauten und die ollen DDR-Garagen dicht beieinander. Generell scheint mir die sozialistische Handschrift bis heute stark stadtprägend zu sein. Die zufällige Entdeckung eines Fotos von 1989 zeigte mir, dass gar das stadtweit sichtbare City-Hochhaus Leipzig von 1968 bis 1972 errichtet wurde und somit ein DDR-Bau ist.

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Tuesday, June 02, 2009

Völkerschlachtdenkmal

Majestätisch, und in seiner ganzen Größe und Masse einfach eine Wucht: das Leipziger Völkerschlachtdenkmal. Mit dem Wasser davor und in dem angewilderten Zustand wirkt es, wie eine Azteken-Kultstätte. Fett, wirklich fett.
(da vergesse ich auch mal den nationalistischen Hintergrund der Aufstellung und die Bezugnahme von Neonazis in den vergangenen Jahren jeweils am 1. Mai)

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ProMille in Leipzig

Zeitreisen

Und nochmal Leipzig: hier hat sich in den letzten 20 Jahren sicher auch nicht viel verändert. Und obwohl die Straße längst Hans-Oster-Straße heißt, prankt an einer Häuserwand noch das alte Straßenschild.


Was Jonny Schehr für ein Verbrecher war, dass die (völlig abseitige) Straße nicht mehr nach ihm heißen durfte?
Ein Kommunist, zeitweiliger KPD-Vorsitzender, ermordet am 1.2.1934. Hm...
Mehr unter http://de.wikipedia.org/wiki/John_Schehr
Die Straße hieß von 1945-2000 so, wurde dann umbenannt. Eben sah ich noch, dass eine Straße im Berliner Bezirk Prenzlauer Berg immer noch so heißt. Dagegen wurde eine Straße in Eisenhüttenstadt ebenfalls umbenannt; in Poststraße.

Hans Oster hingegen war ein General, erhängt im April 1945 nach Beteiligung am 20. Juli 1944. Übrigens sind einige Straßen in dieser Umgebung in Leipzig nach Widerstandskämpfern des 20. Juni benannt - wäre interessant zu wissen, wie diese zur DDR-Zeit hießen.

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Thursday, May 28, 2009

Werktätige

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Leipzig: besser wohnen


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