Tuesday, January 05, 2021

Mülltoni und Müllfried

"Mülltoni", gesehen in Maichingen, eingereicht als Gastbeitrag von einem lustigen Wanderfreund und Leser dieses Blogs... ;-)

"Mülltoni" erinnert auch an "Müllfried", gesehen im April 2020 am Wannsee. Um "Müllfried" herum streunerte damals, wie um ihn zu beschützen, ein langhaariger Typ, der aussah wie Anton "Toni" Hofreiter von den Grünen...

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Tuesday, August 25, 2015

Wattenmeer, Ameland und Schiermonnikoog

Ich muss schon sagen, dass ich zunächst etwas enttäuscht war. Ein Quartier 300 Meter vom Meer entfernt klingt doch spitze. Dass Wattenmeer aber sowas von öde ist, hatte ich nicht mehr in Erinnerung. Entweder es ist schlicht nicht da und man blickt auf eine vollständig verödete Fläche. Oder es ist zwar da, versprüht aber kein Bisschen Meer-Gefühl. Keine Wellen, kein Strand, es riecht nichtmal nach Salzwasser! Da hilft kein tollstes Wetter gegen an, keine toll grünen Deiche, auf denen oft auch noch Schafe weiden. Eigentlich ein tolles Bild, diese schlanken weißen Tiere vor grünem rasen vor blauem Himmel. Auch Fahrradfahren, auf besten Fahrradwegen, ohne Autos, bestens ausgeschildert. Dennoch: Es fehlte das wirklich Besondere, das Begeisternde, und das ließ die Sehnsucht nach vergangenen Reisezielen wie Allgäu oder Fehmarn aufkommen.
Gestern entdeckte ich das Besondere auch noch in Holland. In Form des offenen Meeres auf der Insel Ameland. Zunächst waren wir von der Fähre aus durch den Ort Nes gestapft. Naja. Insgesamt doch recht durchschnittlich, und - wie schon die Fähre - voller meist deutscher Touristen. Dann jedoch ein sagenhafter Sandstrand hin zum offenen Meer. Großartig!
Leider blieben uns dafür gerade mal 25 Minuten übrig, nachdem wir den Tag wieder mal zu spät begonnen hatten. Aber so ist das eben auch mal im Urlaub. Um 18 Uhr fuhr der letzte Bus zur letzten Fähre, die bereits um 18.30 Uhr ablegen sollte.
Heute waren wir dann früher dran, hatten uns auch mal vorbereitet. Es ging auf die Nachbar-Insel Schiermonnikoog, die östlichste der fünf bewohnten holländischen Nordsee-Inseln, für die uns schließlich insgesamt etwas über sechs Stunden Zeit blieb. Faszinierend an Schiermonnikoog ("Die Insel der grauen Mönche") ist die ständige Veränderung seiner Form. Sie schrumpft permanent im Westen, wächst aber im Osten hinzu, so dass der östlichste Bereich mittlerweile auf dem westlichsten Stück der 1717 versunkenen ehemaligen Insel Bosch liegt! Der angekündigte Regen fiel zum Glück nahezu vollständig aus, dafür blies permanent ein sehr starker Wind, weswegen wir froh waren, uns für die Bus- und nicht etwa für die "fiets" (=Fahrrad)-Variante entschieden zu haben. Diesmal sofort den Strand angesteuert, aber der Wind und der umher geschleuderte Sand machten die Freude daran wirklich zunichte. An am Strand sitzen war nicht zu denken, es war uns - wir ja immer mit unserem tapferen
kleinen Hund dabei - sogar nur schwer möglich, zu Fuß voranzukommen. Wir haben aber dennoch einen längeren Spaziergang dort gemacht und es war eine schöne Herausforderung und ein besonderes Erlebnis. Der eigentliche Badestrand ist aber wohl nur mit "fiets" erreichbar, befindet er sich doch mindestens 3 km weiter östlich. Wir hatten uns im Surferparadies aufgehalten.
Der Ort Schiermonnikoog hat zwar eine halbwegs interessante Geschichte (ist über die Jahrhunderte immer weiter nach Osten verlegt worden, die ältesten noch stehenden Gebäude sind aus dem frühen 18. Jahrhundert), ist auch weniger vom Tourismus dominiert als Nes auf Ameland, uns blieb aber dennoch ein eher durchschnittlicher, nicht weiter erwähnenswerter Eindruck von jener Agglomeration. Auf der Insel gibt es aber noch viel mehr zu entdecken. Mit Fahrrad, bei weniger windigem Wetter...

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Niederländisch

Ich spreche kein Wort Niederländisch, und ich muss schon sagen, dass es anfangs sehr gewöhnungsbedürftig für mich war, es mit anzuhören, auch wenn ich es sehr gern höre, wenn Niederländer Deutsch sprechen. Aber diese ständigen kehligen Laute... Lesen hingegen geht mit etwas Phantasie meist gut, und hier die ersten Highlights...

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Tuesday, July 07, 2015

Schönes Brandenburg

Monday, June 22, 2015

Floßfahrt auf der unteren Havel: Plaue - kurz vor Rathenow

Kleene Diashow unserer Fahrt, beginnend auf dem Plauer See, knapp 10 km entfernt von Brandenburg an der Havel. Die Havel ist ein Fluss, der nahe der Müritz in Mecklenburg-Vorpommern entspringt, zunächst in südliche Richtung fließt, in Berlin u.a. den Wannsee bildet, von dort aus westlich über Potsdam und Brandenburg/Havel in den Plauer See fließt. Vom Plauer See aus wird der Fluß "Untere Havel" genannt und verläuft ab hier in nördliche Richtung, ehe sie kurz hinter Havelberg in die Elbe mündet. 
 Schloss Plaue, das offenbar recht lang wüst lag, in jüngster Zeit aber wieder bewirtschaftet ist. Zur besonderen Beachtung: die Konstruktion oberhalb des Balkons... ;-)
(Einmal auf's Bild klicken, macht es groß, zweimal klicken gar sehr groß!)

 Direkt nach dem Schloss: diese bemerkenswert schrottige Brücke, die allerdings nur noch für den Fahrradverkehr geöffnet ist.


Unsere erste Anlegestelle, mitten auf der Biegung, das störte aber offenbar niemanden der anderen Havel-Befahrer. Im Umkreis von Plaue war der Fluss noch recht befahren, mit zunehmender Entfernung ließ das aber immer weiter nach.

 Der Ort Pritzerbe am Havelsee von der Havel aus gesehen. Spätestens ab hier hatten wir den Fluss fast für uns alleine. Auch die Wassertemperatur von etwas über 21°C war sehr angenehm.
 Auf hoher See: yippieh - nur noch Enten und Weite um einen herum! Der Fluss ist auf dieser Höhe naturbelassen und hat zahlreiche kleine Arme. Durch sein minimales Gefälle ist er ideal für eine Floß-Tour.

Wunderschöne kleine Insel auf der offenen unteren Havel

 Ein Starkregen und zwei Gewitter ereilten uns. Störten auf dem Floß nicht groß, weil es zum Glück über ein dichtes Dach verfügte.
Eine Bucht kurz vor Rathenow, wie geschaffen zum Anlegen. Was bedeutet nur dieses Schild...?!

Am Tag darauf lasen wir, dass bei genanntem zweiten Gewittersturm ein 49-jähriger Mann, Besucher der Bundesgartenschau, in Rathenow ums Leben kam. Wir waren sehr nahe dran, sahen noch die eiskalten Hagelkörner beim Anlegen. Und wenn wir wirklich mittendrin gewesen wären, im Sturm auf dem Wasser... lieber nicht dran denken...

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Monday, March 02, 2015

Bonjour tristesse: Strausberg

Und nochmal Tristesse: es war keine gute Idee, Ende Januar bei trübem Wetter nach Strausberg zu fahren. Genauer gesagt: mit der S-Bahn bis zwei Stationen vor Strausberg, und dann weiter mit dem Rad um den Straussee herum nach Strausberg.
Ich hatte immer großes Interesse für den "zweiten deutschen Staat", wie die DDR manchmal genannt wurde. Aber es ist schlicht nicht von der Hand zu weisen, dass diese Bausünden begangen hat. Und diese wirken bis heute fort, will sagen, stehen auch heute noch. Der Bahnhof Strausberg Stadt ist durch mehrere Plattenbauten wie abgeriegelt von der eigentlichen (Alt-)Stadt Strausberg, nur eher zufällig findet der Ortsfremde den Weg zum Bahnhof.
Es gibt mindestens einen schönen See in der näheren Umgebung von Strausberg, den ich im Sommer ab und an gern zum Baden nutze. Aber alles andere... muss man echt nicht gesehen haben. Das betrifft die seelenlosen Neubausiedlungen entlang der S-Bahn-Strecke bis zum Bahnhof Strausberg, entstanden vermutlich in den letzten zehn Jahren. Und das betrifft vor allem die Plattenbau-Siedlungen um den Bahnhof Strausberg Stadt.

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Bonjour tristesse: Bad Kleinen

Bad Kleinen ist bis heute mit dem im völligen Fiasko geendeten Zugriff der GSG 9 auf die RAF-Terroristen Birgit Hogefeld und Wolfgang Grams im Juni 1993 verbunden. Ganz abgesehen davon ist dieser Ort aber auch Umsteige-Bahnhof, wenn man von Berlin mit Regionalzügen nach Lübeck fahren will.
Freitags um 14.30 Uhr ist dort nichts anderes als Tauben-Gurren zu hören. Man mag denken, wie idyllisch, das könnte doch den Städter erfreuen, der sich häufig über den Lärm und den Stress der Großstadt beklagt. Aber so wie in Bad Kleinen muss es dann doch nicht sein. Zumal bei trübem Wetter Ende Februar.
Der Ort ist mit 3500 Einwohnern sehr klein, hat aber Wikipedia zufolge einen der bedeudensten Bahnknotenpunkt Mecklenburg-Vorpommerns, der Bahnhof bestehe schon seit 1848. Das "Bad" von Bad Kleinen komme durch die Lage des Ortes am "Schweriner See", angeblich der viertgrößte See Deutschlands. Ihn sieht man auch direkt vom Bahnsteig aus. 
Wer in Richtung des Ortes will, muss diese reizende Treppe hinaufsteigen. Oben angekommen, steht man auf einem mittelgroßen Parkplatz, ehe man auf dem kleinen Platz dahinter - jenseits der "Gallentiner Chaussee" - das örtliche Krieger-Denkmal entdecken kann. Wie so oft in Ostdeutschland (genauer gesagt: in der Ex-DDR) gilt dieses nur den Toten des Ortes aus dem Ersten Weltkrieg. Für eine Ehrung der Toten des Zweiten Weltkrieges konnte sich die DDR offenbar nicht entschließen. Diese wurden offenbar lieber verschwiegen, anders als die Toten der Sowjetarmee. Interessantes Detail des Denkmals von Bad Kleinen ist, dass der letzte Tote am 11.11.1918 gefallen sei. Als der Krieg eigentlich schon zu Ende war.
Ein auffällig rausgeputztes kleines Postamt gibt es noch zu erblicken, das offensichtlich auch noch von der Deutschen Post genutzt wird. Ansonsten stehen aber nur einzelne Häuser an jener Straße. Wenn es einen Ortskern gibt, ist er woanders.
Schön, wieder weiterzufahren...

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Wednesday, September 24, 2014

Pisa

 Soll ich ihn bringen, den Kalauer, dass Pisa eine "schräge Sache" war?
Auf dem Bild oben scheint jedenfalls nicht nur der Turm schief zu stehen...

 Interessant ist, dass der Turm unterschiedlich schief stehend wirkt, je nachdem, aus welcher Perspektive und aus welcher Entfernung ich ihn betrachtete. Zustandegekommen ist die Schieflage jedenfalls offenbar dadurch, dass sich der Boden zur einen Seite gesenkt hat. Noch im Prozess des Bauens haben die Baumeister darauf reagiert, und haben versucht, den Turm leicht in eine andere Richtung gerichtet zu bauen. Das hat aber alles nicht so recht funktioniert...

Die Dame unten deutet eine beliebte Geste an jenem Bauwerk an, die möglicherweise unter Italieninern das Symbol für Pisa bedeutet.
 Und wie bereits erwähnt ist Pisa und der Turm eine bei Touristen sehr beliebte Attraktion - auch, aber nicht nur für Touristen aus Asien...

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Rosignano Solvay

Rosignano Solvay, etwa 20 km südlich von Livorno, wurde zu unserem bevorzugten Strand, den wir schließlich auch zweimal aufsuchten. Weißer Sand, der an das denken ließ, wie ich mir die Karibik vorstelle. Wochentags war es recht leer, am Wochenende dann etwas voller, aber nie unangenehm.
Was ist das da hinten, eine Sandbank im Meer? Nicht ganz... da fließt ein milchiger Fluss aus dem benachbarten Industriegebiet ins Meer, und die Wasser blockieren sich gegenseitig. Das Wasser am Strand war jedenfalls ungewöhnlich klar.

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Calafuria: tolle Felsküste mit Tücken

Südlich von Antignano, dem südlichsten Stadtteil von Livorno, beginnt dann eine toll anzusehende felsige Steilküste. Das muss Calafuria sein, von dem verschiedene Einheimische unabhängig voneinander schwärmten. Steilküste, ganz offenkundig vulkanisches Gestein. Tolles Panorama.
Allerdings auch wirklich "steil", die Küste. Und mit wenigen schattigen Stellen ausgestattet. Als Deutsche hat man gern den Sandstrand, da entsprachen wir voll dem Klischee, und wir sind dann tatsächlich nach einem Badeversuch dort weitergezogen. Noch weiter südlich folgen u.a. die Sandstrände von Vada und Rosignano Solvay.
Auf dem Weg nach Süden mussten wir übrigens immer jene Strecke nehmen, die direkt an dieser Felsküste entlang führte, die "Superstrada 1", und historische Via Aurelia (die übrigens historisch an Livorno vorbei führte, weil es zur Römerzeit nichts Wichtiges in Livorno gab). Als ungeübter Autofahrer habe ich diese kurvige Strecke so nah am Abgrund gehasst und war immer froh, wenn ich diesen etwa 5 km langen Streckenabschnitt gemeistert hatte... Ich stellte mir vor, in einer kritischen Situation Gas mit Bremse zu verwechseln, oder unwillentlich zu denken "wenn schon - denn schon" und voll aufs Gas zu treten, sollte ich von der Fahrbahn abkommen, und das Auto zusammen mit der ganzen Familie im Meer zu versenken...

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Livorno: erste Eindrücke vom Meer

Unsere ersten Eindrücke vom Meer bei Livorno stellten sich widersprüchlich dar. Von oben, also von der Straße aus, sieht sowas natürlich grandios aus:


Der Blick hinunter war dann aber, hm, "prosaischer"?
 Und gar von unten betrachtet, da dachten wir uns schon: "hoffentlich ist das nicht alles..." Das kam nämlich doch alles etwas trashig daher...

 Auch der Einstieg ins Wasser war sehr steinig und felsig. Das konnte wirklich nicht alles gewesen sein...




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Livorno

Einst war der Hafen von Pisa der wichtigste der nördlichen Toskana, aber er verlandete, und im 16. Jahrhundert wurde der Hafen von Livorno zunehmend wichtiger, er wurde auf Betreiben der Florentiner, die seinerzeit die bestimmende Macht jener Region waren, in den Jahren 1518-1534 ausgebaut*.
Der Ort selbst hatte, trotz eines römischen Kerns, damals nur 749 Einwohner, erst ab 1571 wurde der Ausbau zur Stadt forciert. In jenen Jahren wurden die Sümpfe des Umlands trocken gelegt, ein Kanal nach Pisa gebaut und ein rechtwinkliges Straßennetz erstellt. Zuziehenden Händlern wurden Immunität, Privilegien, Freiheit und Glaubensfreiheit garantiert, was dazu führte, dass viele Gotteshäuser parallel existierten. Ab 1675 wurde Livorno zum Freihafen, was eine rund 200 Jahre lange wirtschaftliche Blüte mit sich führte. Handel und Handwerk blühte, dazu "begünstigt durch das tolerante Klima der Stadt" auch das Verlagswesen; die Stadt wuchs und breitete sich insbesondere nach Süden aus. 
1830 brach der Afrika-Handel durch die französische Besatzung von Algier ein, mit 1865 und der Gründung des einheitlichen italienischen Staates verlor der Hafen den Status eines Freihafens, was den Handel einbrechen ließ. Von da an wurden Industrie und Tourismus die wichtigsten Wirtschaftszweige.
Im Zweiten Weltkrieg wurde Livorno massiv von der US-Airforce beschossen, worunter vor allem die Altstadt zu leiden hatte, die in den 1950er Jahren schließlich neu und unter ganz neuen Vorzeichen aufgebaut wurde.
Heutzutage gehört der Hafen zu den wichtigsten Einrichtungen der Stadt: der nördliche Teil ist reiner  Handelshafen, vor allem für Mineralöl, Container und Autos. Der südliche Teil ist eine wichtige Fährverbindung, die Nord-Italien mit Korsika, Sardinien und Sizilien verbindet. Auch große Kreuzfahrtschiffe halten dort. Weiterhin wichtig ist die Werft.
Ganz offenkundig spielt der Tourismus aber keine große Rolle im heutigen Livorno. Im Gegensatz zu Pisa, wo einem sofort die fliegenden Händler entgegen rennen, wenn man das Bahnhofsgelände verlässt, ist der Bahnhof von Livorno, einer Stadt von derzeit rund 160.000 Einwohnern und Hauptstadt der Provinz Livorno, angenehm relaxt. Großartig ist der riesige begrünte Bahnhofsvorplatz. Wo in anderen Städten in vergleichbarer Lage Geschäfte, Bankenzentralen und was auch immer stehen, gibt es hier große Palmen und u.a. einen Teich, in dem Schildkröten schwimmen.

Dazu gibt es keine eigenen Postkarten von Livorno. Das heißt, es gibt eine oder zwei, die das rätselhafte "Denkmal der vier Mohren" zeigen, aber keine, die die baulichen Schönheiten der Stadt abbilden. Und diese hat die Stadt ohne Frage zu bieten! Allein der Bahnhof gehört dazu, wie auch die Terrazza Mascagni, oder die Fortezza Vecchia und Fortezza Nuova.   
 Terrazza Mascagni

Es bestehen kostenpflichtige Bademöglichkeiten in der Nähe des südlichen Hafens, dazwischen aber auch immer wieder geduldete Kies-Badestellen, die sich die Bevölkerung offenbar angeeignet hat. Ich stellte mir vor, dass Vergleichbares in Deutschland schnell von Ordnungsamt & Co. KG unterbunden werden würde.
Weiter im Süden, in den Vororten Ardenza und Antignano, beginnt eine felsige Steilküste, davon aber an anderer Stelle mehr.

* alle Fakten von Wikipedia: das muss an dieser Stelle einfach mal reichen 

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Wie gemalt

Eines meiner Lieblings-Fotos aus dem Urlaub, garantiert nicht nachbearbeitet!

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Sunday, August 10, 2014

Dunkles Geheimnis

Durch einen glücklichen Zufall habe ich letztes Jahr ein Bade-Paradies im Berliner Umland gefunden. Ich werde den Teufel tun, und diesen Ort hier nennen, schließlich will ich nicht, dass jener See zu einem neuen Schlachtensee wird, an dem sich am Ende ganz Berlin versammelt.
Beim Weg von der Bahnstation zu jenem See kommt man durch ein Wohngebiet mit halbhohen Plattenbauten. Meistens ist niemand auf den Straßen zu sehen, und irgendwie, so scheint es, hat diese Agglomeration ihr dunkles Geheimnis. Es gibt auch ein "Einkaufszentrum", das zwar relativ neu gebaut, aber völlig verödet erscheint. Hier zwei Fotos, die Samstag nachmittags gegen 15.00 Uhr aufgenommen wurden - die meisten Geschäfte sind um diese Uhrzeit wohlgemerkt noch geöffnet.

Freie Platzwahl an den vorbildlich modernen Fahrradständern...
Am Zeitungskiosk musste ich die "National-Zeitung" erblicken, gleich darunter das "ND", und wiederum darunter eine radikal-kommunistische Zeitung, von der ich dachte, sie existiere überhaupt nicht mehr. Nun zur anstehenden Landtagswahl hängen gleich an der Bahn-Station NPD-Plakate, eines sogar in "komfortabler" Höhe... aber es hängt dort weiterhin.
Da es mir an jenem See so besonders gut gefällt, habe ich mal damit begonnen, mich mehr mit jenem Ort zu befassen. Der Nord-Teil jener Kleinstadt war zu DDR-Zeiten Sitz des Ministeriums für Nationale Verteidigung, die Stadt hat bis heute zwei Bundeswehr-Kasernen. Ganz in der Nähe dieses hier abgebildeten Siedlungsteils liegt nach Wikipedia eine Kaserne, die " zu den größten militärischen Kasernenobjekten im Land Brandenburg " gehört, auf diese bin ich allerdings noch nie gestoßen.
1960 hatte ein verstärkter Wohnungsbau begonnen, seit 1981 liegt die Bevölkerungszahl relativ stabil bei plusminus 25.000 (Zenit nach Wikipedia 1989 mit 28.500).
Ich fürchte, viel mehr muss ich über diesen Ort auch nicht wissen, zumal mir die Leute, denen ich begegne, nicht allzu sympathsich sind. Ich werde weiterhin den See genießen, und alles andere außen vorlassen... 

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Thursday, May 06, 2010

Hamburg Schanzenviertel

Protest - gegen das, was in der Simon-Dach-Straße, Boxhagener Str. und Niederbarnimstraße leider längst Realität ist...

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Thursday, February 26, 2009

Hamburg: Der alte Schwede


Mir diesmal erstmals aufgefallen: "Der alte Schwede" am Hafen. 8o m³ großer Findling, bis zu 400.000 alt. 1999 im Hafenbecken aufgefunden, von Eiszeit-Gletschern von Schweden aus nach Hamburg geschoben worden.


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Hamburg-Impressionen (3): Karo-Viertel, um Marktstraße

Protest gegen einen Prisoners-Kleider-Laden



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Hamburg-Impressionen (2): Schanzenviertel




Gentrifizierung: nicht nur ein Thema in Friedrichshain-Kreuzberg... In "der Schanze" fast noch präsenter als bei uns, zumindest solche Äußerungen.

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Hamburg-Impressionen (1): St. Pauli, um die Budapester Str.