Thursday, January 09, 2020

HO Selbstbedienung in Angermünde

Gesehen Anfang Januar 2020

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Sunday, December 22, 2019

Ex-Kino "Clou" / "Momox" / "Sputnik"

Heute bin ich beim Spaziergang durch die Gemeinde auf die Spuren eines ehemaligen Kinos gestoßen. Das Gebäude steht nicht mehr, aber im ehemaligen Durchgang in der Reinickendorfer Straße 113 sind in den immer noch dort hängenden ehemaligen Programmkästen zahlreiche Informationen dazu festgehalten.
Demnach wurde es 1952 unter dem Namen "Clou" gegründet. Durch seine gut erreichbare Lage direkt an der Ring-Bahn und am S-Bhf Wedding war es auch für Besucher aus Ost-Berlin interessant und erlebte mit der endgültigen Schließung der Sektorengrenzen ab dem 13. August 1961 einen erheblichen Besucherrückgang.
In den späten 1970er Jahren gehörte es einem türkischen Betreiber, der es in "Momox" umbenannte und viele türkischsprachige Filme zeigte. Ehe es 1984 von einem Kollektiv namens "Sputnik GbR" übernommen wurde. 1992 wurde es nochmal renoviert, aber 1998 geschlossen. "Geschlossen wegen Multiplex" stand damals nach den Erinnerungen der zeitweiligen Mitbetreiberin Madeleine Bernstorff außen dran. Trotz Denkmalschutzes wurde der Bau, der sich im Hof direkt an die Ringbahn angrenzend befunden haben muss, 2006 abgerissen.
Schön und interessant, dass immerhin noch die Schaukästen auf die Existenz des Kinos hinweisen!
Abbildung von 1987, hängt in einer der Programmkästen.
"Science Fiction - Filme aus einer besseren Zukunft. Filme aus der CSSR, UdSSR, DDR, Bulgarien, Polen. Die Zukunft kann/soll/wird rot sein."

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Tuesday, December 10, 2019

Da sind noch ein paar Menschen... in Prenzlauer Berg

Gesehen in Berlin-Prenzlauer Berg Ende November 2019.
(Der Titel spielt auf ein Foto-Buch namens "Da sind noch ein paar Menschen in Berlin" an.
Wie ich erst jetzt bei der Nach-Recherche feststelle, ist Mit-Herausgeber Günter Kunert am 21.09.2019 90-jährig verstorben)

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Yalla Yalla

 Gesehen in Berlin-Moabit

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Sunday, October 13, 2019

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Gesehen in Berlin-Buch

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Saturday, September 14, 2019

Besucher aus einer anderen Zeit

Allgegenwärtige Kinderfreundlichkeit.
„Lernen soll doch Freude machen – denkt daran!“ Jede/r kann mal Fehler machen und dass man daraus lernt. Alle Kinder sollen mitgenommen werden – die Schwächeren unterstützt, die Stärkeren gefördert werden.
39 Jahre nach der eigenen Einschulung ist das kein Ausflug in einen Wunschtraum, sondern der Besuch der Einschulung meines Neffen. Die ganz in diesem Geiste am selben Orte wie bei mir damals stattfindet.
Immer noch die assige, mit Kies beschichtete Steintreppe. Die alten Schilder an den Toiletten. Die olle Uhr in der Turnhalle. Relikte aus einer anderen, sterileren, unfreundlicheren Zeit.
Das heutige Schulgebäude ansonsten bunt bemalt und mit bunten Mosaiken bestückt. Der Blick nach draußen geht auf den Mitmach-Garten, wo früher nur eine Grasfläche war, die zu betreten verboten war.
Es ist nicht wirklich Neid, den ich empfinde, denn ich gönne es den Kindern von heute von Herzen, in solch einer besseren Umgebung aufzuwachsen als wir damals.
Aber ich staune, und fühle mich wie ein Besucher aus einer fernen, anderen Zeit.

Thursday, July 25, 2019

Unterwegs in der sonnigen Stadt


"Dienstag Mittag, es ist warm
Und ich hab mein T-Rex-T-Shirt an
Und ich lass mich treiben durch die Stadt
und dann leg ich mich erst mal in den Park

Dienstag Mittag, nichts zu tun
bitte sag nicht wieder: 'häng nicht nur rum'
und wenn schon
erst mal geh ich was trinken, nach nebenan
und frag mich bloß nicht: 'und was machste dann'?

Dienstag Mittag, der Himmel blau
und der … brennt so schön auf meiner Haut
und ich lass mich treiben von früh bis spät
kein Plan, wie es heute weiter geht
kein Plan, wie es heute (und überhaupt) weiter geht

Dienstag Mittag, nichts zu tun
bitte frag nie wieder: 'was machste nun'?
ich leb einfach so, wie ich es mag
und manchmal so, als wär’s der letzte Tag!"

(Text: "Dienstag Mittag" von Brausepöter.
Vgl. auch den Aufenthalt auf der Tagediebshöhe am Dienstag Mittag exakt ein Jahr vorher!)

Monday, July 15, 2019

Großer Ausbruch am Stromboli

Am 3. Juli 2019 gab es einen großen Ausbruch am Vulkan Stromboli, von dem hier im Juni 2017 die Rede gewesen war. Ein Ausbruch des Stromboli ist an sich keine besondere Nachricht, schließlich ist der Vulkan nahezu ständig aktiv, bringt etwa alle Viertelstunde Eruptionen mit vulkanischer Asche und kleinen Lavastücken hervor.
Der vom 3. Juli war allerdings ein großer Ausbruch, der einen gewaltigen Aschedom bis in 9 km Höhe, einen Lavaausfluss und einen pyroklastischen Strom bis 800 Meter weit aufs Meer mit sich brachte. Ferner vulkanische Bomben, die bis nahe an den Ort Ginostra im Süden der Insel nieder gingen; diese wiederum auch weite Teile der Vegetation der Insel in Brand setzten. Ein Wanderer starb, ein weiterer wurde schwer verletzt. Beide waren zusammen im für individuelle Touren erlaubten Bereich bis 400 Meter Höhe unterwegs gewesen.
Der Ausbruch geschah gegen 14.45 Uhr und betraf offenbar insbesondere auch den "Pizzo", das ist die Stelle kurz unterhalb des Gipfels, von der aus man in die Krater gucken kann und an der die geführten Wanderungen enden. Geführte Wanderungen beginnen normalerweise um 16 Uhr im Ort Stromboli und erreichen gegen 19 Uhr den "Pizzo". Wäre der große Ausbruch nur wenige Stunden später geschehen, wären etwa 40 bis 60 Menschen in akute Gefahr gekommen. Erst zwei Minuten vor dem Ereignis konnten die Experten vor dem Ausbruch warnen.
Was der Ausbruch für zukünftige Touren bedeutet, ist offenbar noch nicht abzusehen, möglicherweise droht ein Ende oder zumindest eine Änderung. 
Hier finden sich aktuelle Meldungen und Einschätzungen zu jenem Ereignis; auf der an zweiter Stelle genannten Website sind auch imposante Videos verlinkt:
Das Foto hier ist eine Aufnahme von mir vom "Pizzo" aus, der etwa 100 Meter über dem Krater liegt. Es zeigt eine übliche Eruption des Stromboli, die mehrmals pro Stunde stattfindet. Der Auswurf erreichte hier etwa 100 Meter Höhe. Demgegenüber ging die große Eruption vom 3. Juli mit 9 km 90 mal höher hinauf!

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